Social Media für den Blog – Teil 1: Facebook


Spätestens wenn man einen eigenen Blog hat, muss man sich wohl oder übel mit dem Thema „Social Media“ befassen. Ob zur Gewinnung von Lesern oder einfach zur Verbreitung der eigenen Beiträge gibt es einfach nichts besseres als so viele(!!) Social-Media-Kanäle wie nur möglich zu nutzen.

Weil ich ja selbst so ein kleiner Social-Media-Junkie bin und mich täglich mit dem Thema auseinandersetze, habe ich mir gedacht ich teile heute mein („bisheriges“) Wissen darüber mit euch.

Oft genug fällt mir auf das manche Blogger sich online recht unbeholfen anstellen. Vielen ist es nur wichtig ihren letzten Beitrag irgendwo zu platzieren um dann Däumchen-drückend vor dem Bildschirm zu sitzen und zu hoffen das jemand auf Ihren Link klickt. 

Klar freut man sich über jeden Klick den man bekommt (vor allem am Anfang), trotzdem sollte man hier nichts dem Zufall überlassen. Erst recht nicht, wenn es so einfach ist sich selbst ein bisschen besser zu vermarkten.

In meinen Augen ist ein Blog eine kleine „Firma“. Man muss nicht zwangsweise Geld damit verdienen aber dennoch gute Werbung für sich selbst machen. Die Bezahlung die wir hier bekommen sind somit an erster Stelle treue LeserInnen (und natürlich Aufmerksamkeit). Und was gibt es schöneres?!

Auf ein paar der (für mich) interessantesten Social-Media-Plattformen möchte ich ein bisschen näher eingehen. Weil das aber nicht alles in einen Beitrag passt und eventuell zu anstrengend zum lesen sein könnte teile ich das einfach mal in mehrere Beiträge auf. In der Navigation oben findet ihr dann alle Beiträge in der neuen Kategorie „Blogtastisch!“

Ich beginne mit Facebook weil der Großteil aller Blogger diesen Weg der Social Media „Vermarktung“ geht um sich, und den eigenen Blog gut zu präsentieren. Und ich muss zugeben: Facebook ist großartig, wenn es um großflächige Verbreitung von Content und Lesergewinnung (neues Wort erfunden?) geht.

Einige wichtige Punkte um den eigenen Blog auf dem „King of Social Media“ darzustellen:

Eine eigene Seite für den Blog erstellen

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Viele Blogger besitzen keine eigene Facebook-Fanpage und machen alles über Ihren privaten Account. Zu Beginn habe ich das auch gemacht, hauptsächlich um die eigene Freundesliste mal auf den eigenen Blog aufmerksam zu machen. Was viele aber schnell merken ist, das dass ziemlich nerven kann, vor allem die anderen Facebook-Freunde. Vor allem wenn dann mehrmals die Woche neu Beiträge kommen (oder täglich). Und hey! es kostet ja nichts eine eigene Seite zu erstellen. 

Tipp am Rande: Sichert euch gleich zu Beginn euren gewünschten Blognamen auf Facebook

Ändert eure „Facebook-Internetadresse“

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Es sieht nicht nur wahnsinnig unschön aus, man kann sich die automatisch generierte Adresse auch nie merken. Deshalb gibt es auf Facebook die Möglichkeit die eigene Linkadresse der Seite anzupassen. Die sollte dann so einfach wie möglich sein (bestenfalls der Blogname) damit du sie auch immer parat hast wenn jemand danach fragt. Ändern könnt ihr eure Fanpage-Linkadresse ganz einfach unter Einstellungen – Seiteninfo – Facebook-Internetadresse.

Seiten-Profilbild

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Ich finde dies ist ein besonders wichtiger Punkt, da das etwas ist dass jeder sofort sieht. Finger weg von schlechten Handyfotos (also wirklich!) und lieber ein (halbwegs) professionelles Bild oder Logo als Profilbild verwenden. Das sieht nicht nur bei weitem seriöser aus, die Leute klicken auch viel eher drauf und finden eure Seite. Das gleiche gilt übrigens auch für Fotos auf dem eigenen Blog, meins wurde bereits vor einiger Zeit von alexstadler.at gemacht.

Der Content

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Im Mittelpunkt stehen hier natürlich eure Blogbeiträge. Im Normalfall stelle ich sobald ein Beitrag fertig ist, auch gleich ein Facebook-Posting dazu ein. Sollte ja schließlich zeitlich irgendwie zusammenpassen. Eine tolle Funktion ist z.B. auch das „Planen“ von Beiträgen. Man kann sie nicht nur in die Zukunft planen sondern (seit kurzem?) auch Beiträge zurückdatieren. Somit können euer Blogpost und der Facebook-Post zeitgleich online gehen.

Tipp am Rande: Beiträge mit Bildern werden eher geliked als Beiträge ohne Bilder

Um euren „Fans“ die Beiträge interessanter zu gestalten könnt ihr statt simplem Link auch immer noch etwas dazu schreiben. Je kreativer desto besser. Um die Leute zum kommentieren zu animieren kann man zum Beispiel auch Fragen stellen die in den Kommentaren beantwortet werden können. Einen tollen Beitrag zu mehr Interaktionen auf Facebook könnt ihr auch hier lesen.

Außerdem kann die Verwendung von Shortlinks zu euren Beiträgen (nicht nur) hier sehr sinnvoll sein. Empfehlen kann ich vor allem bitly.com und Google-Shortlinks. Auf diesen Plattformen könnt ihr den Link zu eurem Beitrag eintragen und erhaltet einen kürzeren Link (no na) der 1. besser aussieht und 2. die Möglichkeit bietet genau zu sehen wieviele Leute auf den Link geklickt haben. Praktisch!

Lückenfüller

Wenn ihr mal längere Zeit keinen neuen Blogpost schreibt muss Facebook trotzdem nicht leer ausgehen. Ein guter Lückenfüller für solche Tage oder Wochen sind einfach alte Blogbeiträge. Ich verwende je nach Laune und Stimmung einen anderen Blogbeitrag um eventuelle „neue“ Liker auf einen vergangenen Blogbeitrag hinzuweisen.

Teilen in Gruppen

Viele Blogger teilen ihre Beiträge in verschiedenen Blogger-Gruppen um noch ein paar mehr Leute zu erreichen. Wichtig ist nur, das man es nicht übertreibt und immer darauf achtet das die Gruppen „Geschlossen“ und nicht „Öffentlich sichtbar“ sind (Thema: NERVEN!)

Weiter geht’s

Dies sind nur ein paar Kriterien um eine schöne und vor allem, interessante Facebook-Fanpage zu führen. Natürlich gibt es noch viele, viele andere Möglichkeiten und Funktionen die uns hier zur Verfügung stehen. Ich denke dieser Beitrag könnte vor allem für AnfängerInnen auf diesem Bereich sehr hilfreich sein, zumal ich hier viele Dinge selbst oder durch andere Blogger herausfinden durfte. 

Mir haben diese Tipps es auf jeden Fall sehr geholfen und Facebook macht für mich als Bloggerin so auch viel mehr Spaß! Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in das Thema „Facebook für Blogger“ geben.

Im nächsten Beitrag werde ich mich mit dem Thema „Instagram“ näher auseinandersetzen und auch hier versuchen ein paar Tipps & Tricks weiterzugeben. Wenn euch das Thema auch interessieren könnte, freue ich mich wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder  hier vorbeischaut!

2 Kommentare

Kathi
Reply 31. Oktober 2014

Wirklich toller Beitrag - danke dafür :)
Vor dem, dass ich andere Leute mit zu vielen Posts nerven könnte hab ich auch öfter mal Angst :D

Liebe Grüße
Kathi

Krimserei
Reply 11. November 2014

Danke für den tollen Beitrag. Auch mal älter Beiträge wieder zu posten ist eine gute Idee :-)
Liebe Grüße
Angela

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