Die hundertjährigen Olivengärten von Lun


Kurz nach meinem diesjährigen Sommerurlaub erzählte ich euch wo ich diesmal in der Sonne gelegen bin und kündigte zugleich diesen Beitrag an. Jetzt ist er da! 

Wie bereits im August erwähnt verbrachte ich einige Tages meines Urlaubs im Juli-August auf der wunderschönen Insel Pag, genauer gesagt in Stara Novalja. Da Pag eher als Partyinsel bekannt ist (ähnlich wie Mallorca) bietet die Insel aber auch einige „ruhige“ Orte zum urlauben an. Auf das relativ verschlafene Örtchen „Stara Novalja“ stießen wir zufällig als wir auf der Suche nach einer Airbnb Unterkunft waren. Dort angekommen fanden wir an den entspannten Einheimischen und der wunderschönen Insel sofort gefallen.

 

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Die Olivengärten von Lun

Von unserer liebevollen Gastgeberin erhielten wir tolle Tipps zu Sehenswürdigkeit auf der Insel. Einer dieser Tipps waren die Olivengärten von Lun. Da die Wetter-App einen windigen Tag vorhersagte dachten wir uns wir nutzen die Gelegenheit und besuchen die Gärten, wenn wir schon in der Gegend sind.

 

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Wir setzten uns also ins Auto und fuhren in das knapp 22 km entfernte „Lun“ (Einwohnerzahl: ca. 300 Personen). Kurz vor dem Ortzentrum befinden sich die hundertjährigen Olivengärten. Mit einem netten Guide und seinem Golfwagen fuhren wir durch die Gärten. Unser Fahrer versorgte uns während der Fahrt mit zahlreichen Infos und Hard Facts rund um die Olivenbäume und deren Geschichte.

 

Alter Olivenbaum

Schaf auf der Steinmauer

Von Schafen und Steinmauern

Auf unserem Weg durch die Olivengärten begegneten uns plötzlich wilde Schafe, mit denen wir nun gar nicht gerechnet hatten. Unser Guide erklärte uns dass diese Schafe nicht ganz so lieb sind wie sie aussehen, denn zu ihren Leibspeisen gehören die jungen Olivenbaumpflanzen, die Einheimischen nennen sie auch „Bonsai-Bäume“. Aus diesem Grund errichteten sie rund um ihre Olivenbäume diese Trockenmauern aus großen, spitzen Steinen. Wie man auf dem Foto oben erkennen kann lassen sich die Schafe aber nicht von den Mauern abschrecken und haben gelernt diese auf ihre eigene Art und Weise zu umgehen.

 

Disteln in den Olivengärten

 

„Die Haine Luner Oliven sind eine wahre Oase der Ruhe und eine der malerischsten und schönsten Ecken unserer Insel. Zwischen den unzähligen Olivenbäumen stechen etwa 1500 wilde Olivenbäume durch ihre Einzigartigkeit hervor – Olea Oleaster, 5-8 m hoch und mit einem Durchmesser in Brusthöhe von 20-80 cm. Dieses Gebiet der wilden Oliven, das sich über 24 ha erstreckt, ist das einzige dieser Art an der Adria und hat einen großen botanischen Wert. Aufgrund seiner Eigenschaften wurde es 1963 unter Schutz gestellt und zum botanischen Schutzgebiet erklärt. Das Projekt die Olivengärten von Lunwurde 2010 ins Leben gerufen und wird 2013 abgeschlossen sein. Das Projektziel ist der Schutz natürlicher und kultureller Schätze sowie die Förderung des einzigartigen Landschaftsbildes. Das Projekt „Vrtovi lunjskih maslina“ wurde größtenteils durch nicht zurückzahlbare Mittel aus den Vorbeitrittsfonds der EU finanziert.“

Quelle: www.visitnovalja.hr/de/hundertjahrige-olivenhaine

 

Mauern aus Steinengrenzen die Olivengärten ab

Aussicht auf die Adria

Der älteste Baum der Insel

Auf dem Foto unten seht ihr ihn, den ältesten Baum der Insel, der der ganze stolz der Einheimischen ist. Der Baum ist bereits über 1600 Jahre alt und hat schon so einige Kriege, Dürren und Winde überstanden. Ich bin immer noch absolut fasziniert von der Schönheit und Geschichte der Olivenbäume von Lun.

 

Der älteste Olivenbaum auf der Insel Pag

Wilde Brombeeren

 

Wenn ihr mehr über die Olivengärten von Lun erfahren möchtet oder selbst mal die Insel Pag und Novalja besucht kann ich euch diese Website sehr ans Herz legen. 

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