Der geflochtene Brioche-Zopf


Hefegebäck ist einfach was tolles. Und da ich ein Fan von Brioche-Brot bin wollte ich dieses auch einmal ausprobieren. Was ich allerdings nicht wusste (bzw. verdrängt habe) ist die Tatsache das Hefegebäck meist in Verbindung mit endlos langen Wartezeiten steht. Und mit endlos meine ich in diesem Fall knapp 1,5 Stunden. In dieser Zeit kann man sich somit vieeelen unterschiedlichen Dingen widmen.

Man kann anfangen eine neue Sprache zu lernen, sich die neusten YouTube-Videos ansehen oder aber sinnfreie Kommentare auf der Facebook-Pinnwand eines sogenannten „Freundes“ hinterlassen. Ich entschied mich, verantwortungsbewusst wie ich bin (hmmpf!) das Geschirr zu spülen, die Wäsche zu waschen und mich währenddessen von meiner neusten Lieblings-Playlist auf Spotify besäuseln zu lassen. Ja, Brioche backen hat schon irgendwie Spaß gemacht.

 

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So, damit dieser Beitrag nicht unendliche Dimensionen annimmt hier auch das Rezept zu einem, relativ einfachem, Brioche-Brot-Zopf.

Was benötigt wird

  • Viel Geduld und starke Nerven
  • Spaß am Kneten
  • Man sollte Fähig sein einen einfachen Zopf zu flechten

 

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Was (wirklich) benötigt wird

  • 425 g Mehl  ( Typ 550)
  • 1 TL Salz
  • 250 ml + 1 TL Milch
  • 1 Päckchen (7 g) Trockenhefe
  • 1 TL Honig
  • 50 g Butter
  • 1 Ei (Größe 38 – oder M)
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • 1 Eigelb
  • Backpapier
  • Alufolie

Auf los geht’s los

Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Salz gut vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken (Hui! das macht Spaß)

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150 ml Milch lauwarm machen und mit Hefe und Honig gut verrühren (Wichtig! Nicht die ganze Milch sondern NUR 150 ml davon). Diese Hefemilch in die zuvor erstellte Mulde gießen und mit etwas Mehl vom Rand zu einem dünnen Brei verrühren. Den Vorteig (auch Dampfl genannt) zugedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen.

 

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Die Butter schmelzen und 100 ml Milch hinzugeben. Das Ei verquirlen. Fett-Milch-Mischung und Ei zum Dampfl geben und zu einem glatten Hefeteig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort (oder einfach, nicht im Kühlschrank) ca. 45 Minuten gehen lassen.

Den Teig danach auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz verkneten und in drei gleichgroße Stücke schneiden. Jedes Teigstück sollte dann zu einer ca. 45 cm langen „Wurst“ ausgerollt werden. Die Teigwürste dann nebeneinander legen, an einem Ende zusammendrücken und einen Zopf flechten. Danach wieder die Enden zusammendrücken.

 

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Den tollen Zopf an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. Das Eigelb und 1 TL Milch verrühren. Den Zopf damit bestreichen und im vorgeheizten Backofen, 2. Schiene von unten (Ober-und Unterhitze: 200 °C/ Umluft: 175 °C) ca. 30 Minuten backen. Nach ca. 20 Minuten eventuell mit Alufolie zudecken, damit das Brot nicht zu dunkel wird. Zum Schluss den fertigen Zopf auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

 

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Nach meinem Brioche-Erlebnis habe ich ein paar Dinge gelernt:

  1. Einen Zopf zu flechten kann eine ziemliche Herausforderung sein.
  2. Wartezeiten können auch sinnvoll verbracht werden.
  3. Brioche ist einfach was Tolles!

 

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Somit wünsche ich euch einen tollen Wochenstart und allen die genauso „briochesüchtig“ sind wie ich, ein gutes Gelingen beim Zopf flechten! ♥

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4 Kommentare

Yvonne
Reply 30. März 2014

Mmmmhh, ich liebe Brioche! Am besten mit Hagelzucker, ich liebe es, auf diese harten kleinen Zuckerstücke zu beißen! <3

    sinneswunder
    Reply 31. März 2014

    Da hast du Recht. Eigentlich hatte ich auch noch vor ihn mit Mandelblättchen zu dekorieren, aber irgendwie wollte ich den Zopf dann nur noch im Ofen sehen sodass ich das vergessen habe. :/

Maxie
Reply 2. April 2014

Ich liebe Brioche und meine Eltern auch! Ich glaub ich weiß jetzt, was ich als nächstes in meine Backvorhaben einreihen werde ;)
Danke für das super Rezept und die Anleitung!

Liebe Grüße und noch einen schönen Tag!

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